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Sanierungsprojekt: VENOC

An der Neubrandenburger Straße im Ortsteil Brinckmansdorf der Hansestadt Rostock, entlang des Bahndammes der Strecke Rostock – Stralsund und nahe der Oberwarnow liegt die Fläche der ehemaligen Vereinigten Norddeutschen Chemiehandel GmbH (VENOC).

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unterlag der Standort einer wechselnden gewerblichen und industriellen Nutzung. Bis 1991 wurden auf der Fläche Chemikalien gelagert und umgeschlagen. Dabei kam es auf mehreren Teilflächen zu erheblichen Verunreinigungen des Bodens und des Grundwassers mit Lösungsmitteln.

Seit 2008 wird ein umfassendes Grund- und Oberflächenwasser-Monitoring durchgeführt und laufend ausgewertet. In Auswertung der bisherigen umfangreichen Untersuchungsergebnisse wurde festgestellt, dass von der Altlast keine akuten Gefahren für die Anwohner und die Trinkwasserversorgung der Hansestadt ausgehen. Dieses positive Ergebnis lässt eine Planung der weiteren Sanierungsschritte in Abhängigkeit einer möglichen Nachnutzung des Standortes zu.
Auf Grund der sensiblen Randbedingungen (z.B. innerstädtische Lage angrenzend an die Warnow) wird die Sanierungsplanung der Altlast in einer übergreifenden Arbeitsgruppe durchgeführt.
Im Juli 2018 begannen bereits die Arbeiten zum Rückbau eines schadstoffbelasteten Erddammes. Diese Maßnahme wurde Ende Oktober 2018 erfolgreich abgeschlossen. Zusätzlich zum Rückbau werden bereits seit 2018 unbelastete Böden für die späteren Sanierungsmaßnahmen angefahren. Die Projektgruppe wird in diesem Jahr über weitere konkrete Sanierungsschritte entscheiden und den dafür notwendigen Zeitraum einplanen.
Das Ziel der gesamten Sanierung ist eine Unterbindung des weiteren Eintrages von Schadstoffen durch Niederschläge in das Grundwasser und damit auch eine Unterbindung weiterer Schadstoffeinträge in die Oberwarnow.
Trotz des weiter notwendigen  Handlungsbedarfes, geht aktuell von der Altlast keine akute Gefahr für Mensch und Umwelt aus.

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